LASIK ist eine spezielle Form der Laser-Chirurgie. Der Begriff LASIK steht für „Laser-in-situ Keratomileusis“. Er bedeutet übersetzt etwa „Formung der Hornhaut mittels Laser“. Die Idee dieses Verfahrens ist zurückzuführen auf Professor Barraquer aus Kolumbien. In den fünfziger Jahren begann er mit ersten Versuchen und verbesserte seine Technik in den folgenden Jahren mehr und mehr.
Weitere Augenärzte und Forscher stiegen in die Forschung ein und entwickelten das Verfahren weiter bis zur heute wissenschaftlich anerkannten und weitverbreiteten LASIK-Methode.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung
- Der Patient sollte mindestens 18 Jahre alt sein (das Auge muss für eine erfolgreiche Behandlung ausgewachsen sein).
- Die Fehlsichtigkeit sollte stabil sein (keine Änderung in den letzten 2 Jahren).
- Augenerkrankungen, wie z.B. Grauer oder Grüner Star müssen vorher ausgeschlossen werden.
- Andere Erkrankungen, wie beispielsweise Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sollten ebenfalls ausgeschlossen werden, da diese den Heilungsverlauf gefährden könnten.
- Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist abzuraten.
Um zu entscheiden, ob eine LASIK-Behandlung bei Ihren speziellen Problemen in Frage kommt, führen unsere Fachärzte selbstverständlich vorher eine umfassende und gründliche Voruntersuchung mit entsprechender individueller Beratung durch.
Risiken der LASIK-Methode
Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei der LASIK-Methode Risiken nie ganz ausgeschlossen werden. Das Risiko ernsthafter Komplikationen ist jedoch als äußerst gering einzuschätzen. Gern erläutern wir Ihnen diese in unserem ausführlichen Voruntersuchungsgespräch, wenn alle Messergebnisse und sonstigen Fragen zu Ihrer Gesundheit geklärt sind. Generell ist zu erwähnen, dass die Komplikationsrate dieser Methode unter 1% liegt und in weniger als 1% der Eingriffe eine Sehverschlechterung auftritt.Langzeituntersuchungen und Dauerhaftigkeit der LASIK-Methode
Die LASIK-Methode wird seit vielen Jahren millionenfach erfolgreich durchgeführt. Sie ist wissenschaftlich anerkannt und in der Augenheilkunde etabliert. Meist ist das nach wenigen Monaten erreichte Ergebnis stabil.Selbstverständlich werden alle refraktiven Verfahren zur Qualitätssicherung nach den Richtlinien der "Kommission Refraktive Chirurgie" (KRC) - einem Zusammenschluß des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. und der Deutschen
Ophthalmologischen Gesellschaft - durchgeführt.